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Hanf, Kiffen, THC und die Gesetze zur Verfolgung von Cannabis

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thc_recht:li500305

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fabian
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 ==== Zucker – die unterschätzte Droge ==== ==== Zucker – die unterschätzte Droge ====
  
-Zucker ist die meistkonsumierte und -verharmloste Droge, die wir kennen. Zucker (Kohlenhydrate) ist lebensnotwendig,​ der Körper bezieht seine Energie daraus (der Einfachheit halber schreibe ich nur von Zucker und lasse ausser Acht, dass es verschiedene Arten davon gibt). Die Versorgung damit ist bei einer einigermassen normalen Ernährung kein Problem, denn viele Lebensmittel beinhalten natürlicherweise Zucker (zum Beispiel Fruchtzucker in Früchten). Gleichzeitig beinhalten sie aber auch die nötigen Vitamine und Enzyme, die der Körper braucht, um den Zucker zu verdauen. Beim reinen Industriezucker fehlen diese Stoffe und wir brauchen ihn auch überhaupt nicht zum leben. Er ist ein reines Genussmittel. Die Wirkung bei niedriger Dosierung und seltenem Gebrauch ist aufgrund des schnellen Steigens des Blutzuckerspiegels eine aktivierende,​ anregende. Ein süsses Dessert nach einem üppigen Essen kann die Müdigkeit auf angenehme Weise vertreiben. Doch nach erhöhten Dosierungen steigt der Spiegel noch höher, was dazu führt, dass er auch schneller wieder fällt, auch unter den Ausgangswert. Dadurch entsteht die Lust nach noch mehr Süssem, wobei ein typischer Suchtkreislauf gegeben ist. Wenn man es weiter übertreibt und täglich sehr viel Zucker zu sich nimmt, zum Beispiel zwei Liter Cola oder Eistee trinkt, fängt man an, übermässig viel Peptide zu produzieren,​ die im Gehirn als Transmitter (Botenstoffe) auf die gleichen Rezeptoren wie auch Morphium oder Heroin wirken. Dann ist das süsse Leben vorbei, denn die Zuckersucht kann unter anderem zu Migräne, Bewusstseins- und Verdauungsstörungen führen und spielt höchstwahrscheinlich eine Rolle bei der Entstehung von Gicht, Rheuma, Leber- und Nierenerkrankungen. Auch erhöht sie die Cholesterinwerte im Blut und fördert die Arterienverkalkung. Bei abruptem Einstellen des Auf und Ab des Blutzuckerspiegels und der Stimulation der Rezeptoren treten zum Teil starke Entzugserscheinungen auf. +Zucker ist die meistkonsumierte und -verharmloste Droge, die wir kennen. Zucker (Kohlenhydrate) ist lebensnotwendig,​ der Körper bezieht seine Energie daraus (der Einfachheit halber schreibe ich nur von Zucker und lasse ausser Acht, dass es verschiedene Arten davon gibt). Die Versorgung damit ist bei einer einigermassen normalen Ernährung kein Problem, denn viele Lebensmittel beinhalten natürlicherweise Zucker (zum Beispiel Fruchtzucker in Früchten). Gleichzeitig beinhalten sie aber auch die nötigen Vitamine und Enzyme, die der Körper braucht, um den Zucker zu verdauen. Beim reinen Industriezucker fehlen diese Stoffe und wir brauchen ihn auch überhaupt nicht zum Leben. Er ist ein reines Genussmittel. Die Wirkung bei niedriger Dosierung und seltenem Gebrauch ist aufgrund des schnellen Steigens des Blutzuckerspiegels eine aktivierende,​ anregende. Ein süsses Dessert nach einem üppigen Essen kann die Müdigkeit auf angenehme Weise vertreiben. Doch nach erhöhten Dosierungen steigt der Spiegel noch höher, was dazu führt, dass er auch schneller wieder fällt, auch unter den Ausgangswert. Dadurch entsteht die Lust nach noch mehr Süssem, wobei ein typischer Suchtkreislauf gegeben ist. Wenn man es weiter übertreibt und täglich sehr viel Zucker zu sich nimmt, zum Beispiel zwei Liter Cola oder Eistee trinkt, fängt man an, übermässig viel Peptide zu produzieren,​ die im Gehirn als Transmitter (Botenstoffe) auf die gleichen Rezeptoren wie auch Morphium oder Heroin wirken. Dann ist das süsse Leben vorbei, denn die Zuckersucht kann unter anderem zu Migräne, Bewusstseins- und Verdauungsstörungen führen und spielt höchstwahrscheinlich eine Rolle bei der Entstehung von Gicht, Rheuma, Leber- und Nierenerkrankungen. Auch erhöht sie die Cholesterinwerte im Blut und fördert die Arterienverkalkung. Bei abruptem Einstellen des Auf und Ab des Blutzuckerspiegels und der Stimulation der Rezeptoren treten zum Teil starke Entzugserscheinungen auf. 
  
 ==== Kaffee – die Alltagsdroge ==== ==== Kaffee – die Alltagsdroge ====
thc_recht/li500305.txt · Zuletzt geändert: 2019/05/07 16:12 von sos