Verein Legalize it!

Hanf, Kiffen, THC und die Gesetze zur Verfolgung von Cannabis

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Wie kann ich mich am besten tarnen?

Die Repression wird weiter zunehmen

Immer wieder werden Kiffende von der Polizei kontrolliert, es gibt immer wieder Razzien bei Treffpunkten von THC-Geniessenden und unsere Freunde und Helfer, unterstützt immer häufiger durch Freundinnen und Helferinnen, sind besonders in der Öffentlichkeit von Jahr zu Jahr stärker präsent. Dagegen kann man nichts tun, diese Entwicklung wird sich weiter verstärken.

Was kannst du trotzdem als kiffendes Wesen unternehmen, wenn die Polizei deinen THC-Konsum unterbinden möchte?

Polizeiliche Überraschungen

Wenn dich (Zivil-)Polizisten gerade beim Rauchen überraschen, bleibt natürlich nur noch Schadensbegrenzung. Was bei einer Personenkontrolle bei dir gefunden wird, gehört wohl auch dir, da kannst du meistens nichts mehr abstreiten. Je weniger du jedoch von daheim mitgenommen hast, desto eher ist ein «leichter Fall» möglich.

Speziell das Jointdrehen in der Öffentlichkeit ist heikel: Es fällt auf und du bist über längere Zeit mit deinen Augen auf die Mischung und den Joint fixiert. Intelligenter ist es, die benötigte Anzahl Joints daheim vorzudrehen, wenn man sie nicht in privaten Wohnungen rauchen kann. Dann kann man sich den Joint schnell und effizient an einem ruhigen Ort reinziehen. Wenn man gar nur einen Joint dabei hat, kann man diesen sogar sicher wegwerfen, wenn man die Polizei kommen sieht (am effizientesten ins Wasser oder einen Gully; wobei man dann in gewissen Gegenden eine Busse wegen Littering in Kauf nehmen muss).

Ein Bunker

Wenn du die Polizei kommen siehst oder hörst, kannst du dich möglichst unauffällig wegbewegen. Gerade in einer Szene wie zum Beispiel an einem Kifftreffpunkt im Freien ist das aber nicht so gut: Nur wenn wir zusammenstehen, verleidet es ihnen. In diesem Fall kannst du dein Piece, dein Grassäcklein verstecken. Optimal natürlich so, dass du es nach überstandener polizeilicher Belästigung auch wieder findest! In einem solchen Bunker ist dein Piece gut aufgehoben und du bist vor einer Anzeige sicher.

Probleme und Lösungen für daheim

Wer ausschliesslich daheim konsumiert, hat massiv weniger Probleme, als Leute, die draussen kiffen. Doch gerade der Rauch und der Geruch können auch in Privatwohnungen zu Problemen führen. Die Nachbarn riechen es – fette Grasjoints kann man je nach Windstärke locker bis zu 50 Meter weit riechen. Aber auch hier gibt es Möglichkeiten, sich zu tarnen. Einerseits kann man THC essen: Ein Jogurt mit Hasch – da riecht niemand etwas. Ein Guetzli mit Cannabis-Butter macht ebenfalls keine geruchsmässigen Probleme. Allerdings muss man die Dosierung im Griff haben!

Weiter gibt es gute bis sehr gute Verdampfungsgeräte, die das THC mittels heisser Luft lösen, so dass man es einatmen kann. Da hier kein Rauch entsteht, sind die Emissionen extrem klein. Der Geruch verflüchtigt sich bereits nach wenigen Zentimetern. Solche Geräte können auch gute Dienste leisten in Räumen, in denen keine Fenster existieren (z. B. Übungslokale).

Wir nehmen regelmässig Verdampfungsgeräte unter die Lupe und erstellen dazu Testberichte. Diese findest du in unserem Magazin Legalize it! oder auf unserer Webseite www.hanflegal.ch. Mitglieder können eine Reihe von Verdampfern in unserem Büro gerne selber einem Test unterziehen.

Es ist verboten, man muss sich tarnen

Solange das Verbot besteht, kann die Losung nur heissen: Tarnung ist das halbe Leben. Und nicht zu vergessen: Kleider machen Leute!

thc_recht/sh1919.txt · Zuletzt geändert: 2014/07/07 17:17 von sos