Hanf, Kiffen, THC und die Gesetze zur Verfolgung von Cannabis
 

Gras dealen – ein easy Job?

Das illegale Geschäft mit dem Hanf findet in Unterwelten statt, doch funktioniert es nach den gleichen ökonomischen Gesetzmässigkeiten wie die legale Wirtschaft. Wobei eine realistische Betrachtung oft klischeehaften Vorurteilen weichen muss.

In diesem Artikel will ich das Thema Sicherheit im illegalen Indoor-Hanfbereich darstellen, um nur eine der vielen Herausforderungen im verfolgten und komplexen Hanfbusiness zu umreissen. Es folgt ein Einblick in die Risikoanalyse professioneller Hanfunternehmen.

Lukrativ oder stressig?

Dem Handel mit illegalen Drogen allgemein hängt der Ruf nach, das Ganze sei schnell gemachtes Geld oder gar einfach verdientes Geld, was sich bei einer realistischen Betrachtung schnell als sehr kurzsichtig und naiv herausstellt.

Während man in den meisten legalen Branchen rundum mit Sicherheit (Versicherungen, Altersvorsorge, polizeilicher Schutz, Arbeitsrecht, etc.), Weiterbildungsmöglichkeiten und Weiterem umsorgt wird, ist man in der sogenannten «Unterwelt» auf sich alleine gestellt – mehr noch, man wird aktiv verfolgt! Das heisst, man muss sich nicht nur Gedanken über das eigentliche Geschäften machen, man sollte zusätzlich den Bereich Sicherheit, der für alle Anderen selbstverständlich ist, berücksichtigen und darüber hinaus noch den besonderen Risiken für dieses Business angemessen begegnen. Der Druck und die Arbeitsbelastung sind, sofern man den Anspruch hat, professionell zu arbeiten, höher als in den meisten «normalen» Berufen. Dies wird fast immer unterschätzt, was nicht verwunderlich ist, da nicht etwa völlig offen darüber gesprochen wird (aus Sicherheitsgründen) und nicht einmal die meisten THC-Konsumierenden wissen, wie ihr Händler arbeitet und unter was für einem Druck er wirkt.

Das hat den einfachen Grund, dass der blosse Eigenkonsum eine Übertretung darstellt und die Weitergabe (ob ein Gramm oder 20 Kilo) ein Vergehen. Konkret bedeutet das, dass jeder noch so kleine Dealer früher mindestens ein paar Monate bedingt auf Bewährung bekam und heute eine bedingte Geldstrafe mit zum Beispiel 100 Tagessätzen à 100 Franken, wenn er erwischt wird, während ein blosser Konsument eine einfache Busse zahlen muss. Also bewegen sich diese beiden Gruppen in ganz verschiedenen Welten von Sicherheitsansprüchen, was dazu führt, dass sogar Hanfkonsumenten oft misstrauisch gegenüber professionellen Lieferanten sind.

Wenn man in Zeitungen von «Drogendealern» liest, deren «Rauschgift» aus ihrem «Drogenlager» beschlagnahmt wurde und nun festgenommen worden sind, denkt man als Ahnungsloser wohl kaum, dass es sich um einen korrekten und professionellen Händler oder Produzenten von Hanfprodukten handeln könnte, der stets mit bestem Wissen und Gewissen Hunderte bis Tausende von THC-Konsumierenden beglückt hat und für faire Preise Rufschädigung und Freiheitsentzug in Kauf nimmt (abgesehen von Erwerbsausfalls-, Anwalts- und Gerichtskosten, etc.).

Ich hoffe, es ist mir gelungen, das schwierige Thema zu umreissen und gehe nun dazu über, den Sicherheitsaspekt aus der Sicht von professionellen Hanfdealern zu erklären.

Sicherheit in einem unsicheren Business

Was ist überhaupt Sicherheit? Sicherheit bedeutet, dass man die Risiken, die potenziell eintreffen könnten, erfasst hat und ihnen auf angemessene Art begegnet, so dass sie überblickt und minimiert werden können. Man benutzt dazu die Begriffe «Wahrscheinlichkeit», dass ein gewisses Risiko eintritt, und «Auswirkungen», falls das Risiko eingetroffen ist. Auf Grund dessen kann man dem Risiko gezielt begegnen und nicht etwa mit Kanonen auf Spatzen schiessen oder auf der anderen Seite, fahrlässig gegenüber der Umwelt (Geschäftspartner, Kunden, etc.) und sich selbst handeln.

In unserem Bereich wäre zum Beispiel mit Kanonen auf Spatzen geschossen, wenn ein Gelegenheits-Kleindealer, der alle paar Monate mal ein Viertel Kilogramm kauft, um es einem ausgesuchten Kreis von kiffenden Kollegen weiter zu verkaufen und dabei ein paar hundert Franken verdient, Massnahmen trifft, die das Risiko, durch telefonische Abhör-Aktionen der polizeilichen Drogenfahndung belastet zu werden, minimieren.

Auf der anderen Seite ist es zum Beispiel fahrlässig gegenüber der eigenen Gesundheit, wenn ein Händler, der zwei oder drei Millionen Umsatz pro Jahr erwirtschaftet, eine seriöse und fundierte Risikoanalyse durch übermässigen Konsum von starkem, beruhigendem Indoor Gras ersetzt. Der Missbrauch von Hanfprodukten ist in diesen Kreisen weit verbreitet und es gehört meist zum guten Ton, dass man mit seinem Lieferanten vor jedem Geschäft erst mal ein paar starke Joints raucht.

Ein weiteres Beispiel fahrlässigen Handelns ist die häufige Verwechslung von Business und Freundschaft, die mehr im Bereich der Kleindealer stattfindet. Handel mit illegalen Drogen ist nicht etwa eine Billard-Runde unter Kollegen! Alle die Jungs, die denken, sie sollten billiger wegkommen oder sonst wie Anspruch auf Vorteile erheben, weil sie schon lange Kunden sind oder weil man Mal ein Bier zusammen getrunken hat oder vielleicht sogar einmal ein Gespräch geführt hat, das über die Geschäftsbeziehung hinaus geht, sind die letzten, die im Ernstfall, wenn sich die Schlinge um den Hals nur ein bisschen zuzuziehen droht, gemäss der von ihnen so hochgehaltenen «Freundschaft» handeln würden! Sobald sie unter Druck stehen, sehen sie nur die eigenen Nachteile und sagen im schlimmsten Fall gegen ihren «Freund» aus.

Diese Falschheit, die zum Teil gar nicht boshaft und bewusst praktiziert wird, ist eine ziemlich grosse Gefahr, da diese Leute sehr viel reden und gar kein wirkliches Business haben. Hiermit sei jedem betroffenen Leser wärmstens empfohlen, sich von solchen Gestalten entschieden zu distanzieren, da die Wahrscheinlichkeit durch merkwürdige Verstrickungen ihrerseits in noch merkwürdigere und gefährliche Situationen zu kommen, hoch ist und die Auswirkungen je nach Situation vernachlässigbar bis katastrophal sind.

Nun aber zur eigentlichen Risikoanalyse eines eher grösser angelegten Hanfunternehmens (ab ca. einer Million Franken Umsatz pro Jahr); was sind die Gefahren, was ist der «Worst Case», was sind die Konsequenzen im Ernstfall?

Abwenden der schlimmen Wendung

Als Worst Case gilt sicher die vollständige Aufdeckung der jemals begangenen «Straftaten» durch die Polizei; ein recht weit hergeholter Fall, der im Hanfbereich meines Wissens fast nie vorkommt. Man müsste sich schon ziemlich grosse Mühe geben oder in extremem Stil wirken (vielleicht ab ca. 10 Millionen Franken Umsatz pro Jahr), um zu erreichen, dass irgendwelche Drogenfahnder das ganze Geschäft erfassen, beobachten und aufdecken können. Das heisst, die Auswirkungen wären schlimm, die Wahrscheinlichkeit sehr klein. Es ist also nicht eine Gefahr, die man allzu prioritär behandeln sollte. Man kann sie aber im Auge behalten und durch einfache Massnahmen minimieren bis verunmöglichen.

Ein Beispiel: Man führt keine Telefonate – reden kann man, wenn man sich sieht! Auch kann man ein Treffen nutzen, um den nächsten Termin zu vereinbaren, wobei man nicht vergessen darf, die Menge, den Preis und so weiter bereits jetzt zu entscheiden. Dies setzt natürlich eine gewisse Planungsarbeit und Zuverlässigkeit voraus, die aber sowieso unabdingbar sind, hat man den Anspruch, professionell zu arbeiten. Wenn sich nun von einem Treffen zum Nächsten herausstellt, dass man eigentlich das Doppelte bestellen will, kann man das an diesem nächsten Treffen sagen, statt anzurufen und irgendwelche peinliche Dinge von CDs oder Fussbällen zu labern. Eine weitere Sicherheits-Faustregel: Wenn ich die Codes verstehe, verstehen es auch die potenziellen Zuhörer. Somit erübrigen sich die ganzen komplizierten Telefoncodes. Abgesehen davon, wenn man im Ernstfall eine bereits vorher kommunizierte und unverfängliche Notfall-Nachricht, zum Beispiel einen einfachen Gruss, zum Schutze und zur Information von Geschäftspartnern übermitteln kann. Man kann eine solche Nachricht in den Entwürfen auf dem Handy gespeichert haben, so dass in einer Situation, die es erlaubt noch schnell das SMS abzuschicken, die Information der wichtigsten Geschäftspartner gewährleistet ist. Diese melden sich dann bei Familie, Freunden und anderen Menschen, die gerne Bescheid wüssten. Eine solche Situation ist zum Beispiel gegeben, wenn «gstabige» Drogenfahnder, die jedes geschulte Auge schnell erkennt, artig an der Haustüre klingeln und warten. Dann muss man nicht mal pressieren, es liegen durchaus noch ein bis zwei kurze Telefonate drin. Schwieriger wird es, wenn jemand zum Beispiel im Auto ist, einige Kilogramm Indoor und ein paar Hundert Stecklinge transportiert und von der Polizei angehalten und durchsucht wird. Zur Sicherheit schickt man das SMS möglichst sofort ab, man kann ja im besten Fall wieder entwarnen. Zusätzlich empfiehlt es sich, alle auf sich getragenen Sim-Karten nach Möglichkeit sofort zu zerstören.

Grundsätzlich hat das Geschäft mit unserem Lieblingskraut überhaupt nichts zu tun mit Handys und anderen modernen Technologien. Es ist ein uraltes Geschäft, das schon immer existierte – auch ohne diese Dinge!

Eine bessere Methode das nötige Umfeld zu informieren ist eine Vereinbarung zu treffen mit einem Menschen, der einem nahe steht, den man oft trifft. Das sieht dann zum Beispiel so aus, dass der Dealer (Dealerinnen kommen praktisch nicht vor), der mit seiner Lebenspartnerin lebt, sie darüber informiert hat, wem sie alles berichten sollte, damit möglichst wenig Schaden für alle entsteht. Die meisten Frauen haben zwar mehr Mühe mit solchen Sachen als die Männer, doch kann man sie damit beruhigen, dass man sich ja eben gerade darum um solche Sicherheitsregeln kümmert, weil man auch sie schützen will.

Was man diesbezüglich in der Realität mitbekommt sind zwei Paradebeispiele: Nachdem ein junger Dealer aus mehrmonatiger Untersuchungshaft auf Bewährung entlassen wurde (seine Geschäfte hatten stillgestanden während dieser Zeit), zwei Tage später mit einigen Dutzend Tausend Franken und einem Kilogramm Gras im Auto in eine Polizeikontrolle geraten war (nur dank dem sehr ruhigen Verhalten auch des Fahrers ist wohl nichts weiter passiert), dachte er sich, dass es vielleicht doch besser wäre, sich ein paar Notfallpläne zu überlegen. Als Sicherheitsmassnahme für den Ernstfall wurde später vereinbart, dass sich die Mutter des Dealers bei einem engen Partner melden würde, falls er an einem Abend nicht den täglichen Anruf, bei dem er sich nach ihrem Wohlergehen erkundigte, tätigen würde. So bekam er eines Tages ein Anruf von der hilfsbereiten Mutter, dass sie schon lange nichts mehr von ihrem Sohn gehört habe und er das Telefon nicht abnehme, was der Kollege sofort verstand und als nächstes die Nummer seines auch sehr hilfsbereiten Anwaltes wählte. So konnte der Fall ohne grössere Verluste für das Familienunternehmen gelöst werden.

Das Modell der Warnung durch Nahestehende, wenn möglich verwandte und ansonsten völlig legale Mithelfer hatte tadellos funktioniert. Innerhalb weniger Stunden sind so sämtliche wichtige Geschäftspartner, die Anwälte und so weiter informiert, Lager verschoben und Geld versteckt worden. Und zwar nicht durch Leute, die einem schaden wollen, sondern durch Freunde und Partner, die es verstehen, kein Drama daraus zu machen (es ist etwas anderes, wenn eine Mutter den Personalchef des Sohnes anruft und ihm sagt, ihr Sohn sei wegen Hanf vorübergehend und wahrscheinlich auf Grund eines Ermittlungsfehlers festgenommen worden, als wenn irgendein Trottel ihm knapp mitteilt, es seien Rauschgifte gefunden worden und der Delinquent sei wegen Verdachts auf qualifizierten Handel mit Betäubungsmitteln auf Grund von Verdunkelungsgefahr verhaftet worden).

Eine weitere Möglichkeit, Beobachtungen durch Fahnder zu vereiteln ist die Augen und Ohren offen zu behalten, sehr aufmerksam zu sein, leise zu reden, die Übergabelokale oder Orte ständig zu wechseln – alles ohne irgend eine andere Kommunikation als das persönliche Gespräch. Natürlich sollte man nicht etwa bekifft oder sonst wie abgelenkt arbeiten – auch hier hilft eine professionelle Geschäftseinstellung.

Wie gesagt, der Worst Case und diese einfachen Antworten darauf sollen in der Risikoanalyse nicht überhand nehmen, denn sonst werden weitere, wichtigere Risiken vernachlässigt.

Sauberes Arbeiten ist zentral

Unvorsichtigkeit – das Klischee des verhängten Kiffers, der sich nicht allzu viel Gedanken macht und eher faul ist, würde hier grosse Bestätigung finden! Drogenmissbrauch ist in den Kreisen sehr verbreitet, was nicht verwunderlich ist, entfaltet doch gerade Gras in hohen Dosen eine dämpfende Wirkung. Ruhe und Entspannung – wie oft wünscht man sich doch nicht nur in diesem Bereich diese banalen, einfachen und sehr starken Heilmittel gegen Süchte, Stress, Schlafstörungen und vielen weiteren Störungen! An Ruhe, Stille, Entspannung und Genuss mangelt es schon so in unserer hoch arbeitsteiligen und produktiven Gesellschaft – stellen Sie sich vor wie es sich bei Ihnen verhalten würde, wenn Sie neben Ihrem zeitintensiven Job, Ihrem womöglich noch stressigeren Hobby und Ihren Familienpflichten noch ein illegales KMU zu führen hätten! Klar greifen viele zur Flasche oder zum Joint und übertreiben es masslos. Denn es ist kurzfristig einfacher, immer bekifft und ruhig zu sein, als sich Zeit und Raum für Ruhe zu leisten. Die Wahrscheinlichkeit des Eintreffens ist hoch, die Auswirkungen können variieren von unbedenklich bis schlimm. Das heisst, man muss diesem Risiko mit aller Kraft begegnen! Ich bin mir sicher, dass diese Fahrlässigkeit der mit grossem Abstand häufigste Grund für Verurteilungen, Beschlagnahmungen, etc. im Hanfbusiness ist. Vor allem von gewerbsmässigen Produzenten wird das bestätigt – ein täglicher Raucher läuft viel eher Gefahr, Flüchtigkeits- und Achtsamkeitsfehler zu machen sowie nicht mit der erforderlichen Sorgfalt zu arbeiten (es werden Vorschaltgeräte für Indoor-Lampen mangelhaft installiert, was zu Brand führt; es werden Kohlefilter jahrelang nicht ersetzt, was zu ganzen, herrlich duftenden Quartieren führt; die technischen Anlagen werden nicht gewartet, was zu allerlei Problemen bis zur Überschwemmung beim Nachbarn führen kann; es werden mitten in der Nacht Lastwagen vor das Haus parkiert, um einige Tonnen Spezialerde abzuladen; der Luftabzug wird auf Kopfhöhe direkt an einem Spazierweg installiert; es werden Raummietverträge in Dealerwohnungen gelagert, die dann durchsucht werden und zum Anbauort führen – die Liste liesse sich beliebig erweitern).

Dies alles ist nicht nur meiner Meinung nach ein Auswuchs mangelnder Professionalität, die in Wechselbeziehung mit übermässigem Konsum dieses Genussmittels steht, das da produziert wird. Dabei ist der Hanf ein dermassen nützliches Mittel, um sich wirklich gut zu entspannen, abzuschalten und aufzutanken – wenn man es denn auch dafür benutzt! Das ist natürlich der unbequemere Teil der Risikoanalyse, wenn man sich bewusst wird, dass die ganzen komplizierten und durchdachten Sicherheits- und Kommunikationswege unverhältnismässig sind und die realistischen, verhängnisvollen Risiken viel banaler. Dies einzusehen sollte ein Muss sein für jeden Dealer, denn es geht nicht nur um kleine Fehler und vielleicht einmal um eine gesetzliche Strafe – es geht um die Gesundheit!

Da kann man Jungs erleben, die in etwa einem Jahrzehnt mehrere Millionen Gewinn erwirtschaftet haben mit dem Indoor, Luxuslimousinen fahren und mindestens drei Monate im Jahr auf Luxusreisen verbringen, inzwischen aber völlig vereinsamt sind und süchtig nach Games und Drogen. Einige hatten auch Konsumprobleme – sobald sie etwas sahen, das ihnen gefiel, mussten sie es kaufen. Andere landeten direkt in der Psychiatrie! Ich habe jetzt den Worst Case und den grössten Risikofaktor beschrieben, weitere der vielfältigen Probleme und Schwierigkeiten in diesem Zusammenhang sind von Fall zu Fall zu erörtern.

Wenn der Punkt der Professionalität gegeben ist und man sich genug Zeit und Raum lässt, um sich zu erholen und zur Ruhe zu kommen ausserhalb des Geschäfts (auch öfters ohne zu kiffen!), ist schon sehr viel getan. Man kann sich ab und zu selber fragen: Handle ich so wie es ein solches Geschäft erfordert? Bin ich überhaupt fähig, meine eigenen Ansprüche zu erfüllen? Überstürze ich eventuell etwas? Versuche ich, irgendetwas zu erzwingen? Kiffe ich täglich?

Mit diesen Fragen als Anstoss zu Überlegungen schliesse ich diesen Text ab und hoffe, dass er nicht nur informiert, sondern auch Spass gemacht hat.

Mit grossem Respekt und Achtung vor allen, die ihre Freiheit für unsere Joints aufs Spiel setzen!

Einschätzung des Risikos

Viele denken, der Schwarzmarkt sei eine Goldgrube. Das kann auch durchaus während Jahren so sein: Eine gute Marge ohne grosse Leistung erbringen zu müssen. Doch der Stress, die (nicht unbedingt unberechtigte) Paranoia setzen den meisten sehr zu. Niemandem kann man richtig vertrauen – und irgendwann, früher oder später, aber eines Tages wird man reingenommen, landet in Untersuchungshaft, verliert die Wohnung, ist sozial gebrandmarkt. Wenn man diesen Teil in die Kalkulation einberechnet, lohnt sich Dealen halt einfach nicht.

Grundlagen zu diesem Artikel

Dieser Text beruht auf vielen gehörten Geschichten und persönlichen Einschätzungen. Es gibt in diesem Bereich ja keine Dokumente, die man auswerten könnte. Dennoch denken wir, der Text vermittelt die Stimmung und die Probleme im illegalen Hanfhandel gut. Die hier beschriebenen Überlegungen sollen als Denkanstoss angesehen werden – denn Nachdenken über die Probleme und Folgen des illegalen Schwarzmarktes scheint uns ein sehr wichtiger Punkt zu sein. Sowohl für die Konsumierenden wie für die Handeltreibenden.

thc_recht/li480305.txt · Zuletzt geändert: 2011/09/11 10:42 (Externe Bearbeitung)
 
Falls nicht anders bezeichnet, ist der Inhalt dieses Wikis unter der folgenden Lizenz veröffentlicht: CC Attribution-NonCommercial-NoDerivs 3.0 Unported
Recent changes RSS feed Donate Powered by PHP Valid XHTML 1.0 Valid CSS Driven by DokuWiki